Aktuelles

KLASSE! WIR SINGEN

Beim großen Singfest dabei

Die FESH-Grundschüler waren auch in diesem Jahr wieder beim großen Singfest „KLASSE! WIR SINGEN“ in der ausverkauften TUI-Arena auf dem Messegelände dabei. Gemeinsam mit vielen tausenden Schulkindern aus Hannover und Umgebung trafen sie sich vorab bei strahlendem Sonnenschein und warteten ganz kribbelig auf ihren Auftritt. Schließlich hatten sie ihr Repertoire – die verschiedensten Kinder- und Volkslieder – immer wieder und mehrere Wochen lang geübt. Nun sollte alles wirklich perfekt klappen – ob  „Zwei kleine Wölfe“, „Bruder Jakob“ oder „Alle Vögel sind schon da“. 

Stimmbildnerin und Musiklehrerin Frau Reimann (auf dem Gruppenfoto mit den FESH-Grundschullehrern vorn rechts) war begeistert von der Sangesfreude der Schüler:  „Nicht nur unsere hundert Chorklassenkinder, sondern auch alle Forscherklassenschüler sind heute gerne dabei und freuen sich sehr auf das Konzert. Wir haben uns super vorbereitet und freuen uns auf das Zusammen-Singen mit den anderen Schulen und unser Publikum!“

Das erste Abitur in der FESH

Zuversichtlich auf der Zielgeraden

Die gymnasiale Oberstufe hat sich in der FESH etabliert. Zum ersten Mal können zum Ende des Schuljahres 2017/2018 Abiturzeugnisse ausgegeben werden. Doch zunächst beginnt im April 2018 die Zeit der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen.
Dies ist die Zeit für eine kleine Zäsur und für Frau Euler, Tutorin und Sek-II-Leiterin, Anlass für eine „Bestandsaufnahme“:

Es ist ein bisschen wie eine Wanderung im tiefen Schnee: Ein Weg ist nicht zu sehen, nicht einmal Spuren. Man muss sich sorgfältig an dem orientieren, was man an Wegweisern sieht, was das Kartenmaterial oder vielleicht sogar ein Kompass aussagen. Und es ist anstrengend, sehr anstrengend. Wer eine solche Winterwanderung schon einmal unternommen hat, weiß, dass der, der vorneweg gehen und „spuren“ muss, die schwerste Arbeit zu leisten hat. Die, die hinter ihm gehen, haben schon die ersten Spuren, da geht es sich sehr viel leichter, und die Nächsten finden dann bereits einen gut betretbaren Pfad vor.

So ähnlich fühlten und fühlen wir uns, die Schüler und Lehrer in diesem ersten Abiturjahrgang in der FESH.
Es war und ist eine Herausforderung, das steht außer Frage: einen neuen Weg vorbereiten, vorausgehen, Spuren anlegen. Einen Sieg haben elf Schüler bereits errungen: Sie haben den schulischen Teil der Fachhochschulreife geschafft, das ist großartig!
Und acht von ihnen wagen sich darüber hinaus auf die Zielgerade zur Allgemeinen Hochschulreife. Wir, die Kollegen in der FESH, zollen ihnen großen Respekt und unterstützen sie nach Kräften. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Oktett es schaffen wird, gemeinsam das große Ziel zu erreichen.
Aber eines kann ihnen sowieso niemand nehmen: Diese Gruppe von Spurenläufern hat den Weg bereitet für das Abitur in der FESH, das gehört jetzt zur FESH-Geschichte!

Workshop zum Thema Migration

Besuch in der Gedenkstätte Ahlem

Mit dem aktuellen Unterrichtsschwerpunkt „Migration“ beschäftigte sich der Geschichtskurs des 12. Jahrgangs bei einem Workshop. Die FESH-Schüler besuchten im April 2018 gemeinsam mit Fachlehrerin Frau Oßenbrügge die historische Gedenkstätte Ahlem der Stadt Hannover – eine frühere jüdische Gartenbauschule, die später von den Nationalsozialisten missbraucht wurde.

Anhand von Einzelschicksalen erarbeiteten die Gymnasiasten nicht nur die Geschichte des Erinnerungsortes, sondern stellten auch Bezüge zu gegenwärtigen Entwicklungen her.
„Es war gut, etwas über dieses Gebäude zu erfahren, an dem ich jeden Tag vorbeifahre“, erklärte einer der Schüler. Auch über Hannover zur Zeit der NS-Herrschaft informiert zu werden, stieß auf großes Interesse

Erstmals Ferienaktionen in der Grundschule

Action bis zum Osterhasen

Zum allerersten Mal gab es in den Osterferien des Schuljahres 2017/2018 in der Grundschule ein ganztägiges Ferien-Aktionsangebot.

Die angemeldeten Schüler freuten sich in der Ferienwoche vor dem großen Fest zusammen auf den Osterhasen – beim gemeinsamen Essen, Basteln, Malen, Spielen und Toben. Begeistert falteten sie kunterbunte Lichtertüten, setzten behutsam zarte Pflänzchen in kleine Tontöpfe, besuchten die Erlebnisausstellung „Ostern ERlebt“, gestalteten eine Legostadt, entwarfen ein kreatives Osterplakat und ließen sich von den ersten Frühlingssonnenstrahlen draußen auf dem Schulhof und bei Erkundungstouren rund um die Schule kitzeln.

Mit diesem Ferien-Betreuungsangebot entsprach die FESH dem Wunsch vieler berufstätiger Eltern, die Schule auch in den Ferienzeiten für die Schüler zu öffnen. Nach der gelungenen „Premiere“ wird es auch in den Sommer- und Herbstferien ein buntes Programm für die Schüler geben, Näheres dazu hier auf der Homepage.

Studienfahrt des 12. Jahrgangs

Prag bei Tag und Nacht

In die „Goldene Stadt an der Moldau“, nach Prag, reisten die Schüler des 12. Jahrgangs im Rahmen ihrer Studienfahrt im März 2018. Sie befassten sich gemeinsam mit ihren Lehrern Frau Oßenbrügge und Herrn Wegener-von der Fecht intensiv mit Geschichte und Kultur der einstigen Hauptstadt Böhmens und der heutigen Tschechischen Republik. Sie erkundeten Prag bei Tag und Nacht und waren sehr begeistert, wie dieser Bericht zeigt:

Wir lauschten den Ausführungen eines Stadtführers zur vielschichtigen Geschichte der Stadt, die sich – nicht nur – in der Architektur spiegelt, waren auf der Moldau unterwegs und ließen „Prag bei Nacht“ an uns vorüberziehen, lernten bei einer geführten „Untergrund-Tour“ das mittelalterliche Folter- und Rechtswesen kennen und besuchten verschiedenste historische Gedenkstätten.

Unsere Neugier und Begeisterung waren so groß, dass wir zum Teil mehr als zwanzig Kilometer täglich innerhalb der Stadt zu Fuß zurücklegten – wie es unsere Schrittzähler dokumentierten. So konnten wir auch einmal zusammen in einen 18. Geburtstag hinein feiern – auf einem nächtlich beleuchteten Platz mit traumhafter Aussicht auf die Stadt, vor der leuchtenden Kulisse der Prager Burg, die über allem thront.

Die FESH im Schulkinojahr

Anspruchsvolle Filme für den Unterricht

Als „Referenzschule Film/Follower“ nimmt die FESH – zunächst bis zum Jahresende 2018 – an einem Modellprojekt teil: dem „Schulkinojahr Niedersachsen“. FESH-Schüler haben die Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Lehrern zahlreiche medienpädagogisch und künstlerisch wertvolle Filme im Kino zu erleben. Dazu erhalten sie umfangreiches Begleitmaterial, dürfen Seminare besuchen und viele filmvermittelnde, pädagogische Beratungsangebote nutzen.

Zum Auftakt besuchten einige Klassen „Sing Street“ und „Plastic Planet“ – anspruchsvolle Filme, die im Unterricht qualifiziert vor- und nachbereitet wurden.

Bildmaterial: Die Unsichtbaren
Quelle: Verleih

Die Oberstufenschüler des zwölften Jahrgangs im Leistungskurs Geschichte sahen „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“.

Tutorin und Geschichtslehrerin Frau Oßenbrügge analysierte mit ihren Schülern anhand des Filmes Aspekte der Ideologie der NS-Zeit. Sie ließ zunächst allgemeine Eindrücke formulieren, den Film daraufhin unter bestimmten historischen Fragestellungen einschätzen, das Genre Doku-Drama beschreiben und dabei Aspekte der Filmanalyse einfließen, z.B. Filmmusik, Kameraperspektiven, Licht und Farbgebung. „Uns gelang eine reflektierte sachliche Beurteilung des Films, die Pro- und Contra-Argumente enthielt, und die Bewertung auf der Basis bestimmter Wertmaßstäbe, die wir gemeinsam formuliert haben“, resümierte Frau Oßenbrügge.

Den FESH-Schülern gefiel der Film überwiegend „echt gut“. Sie empfanden ihn als „emotional und geschichtlich interessant, sehr detailliert, spannend und abiturrelevant“.

Kreative Kids im Kunstunterricht

Viel Farbe und bunte Lebensfreude

Wie der simple Arbeitstitel „Stadtansicht“ im Kunstunterricht der Grundschule umgesetzt wird, ist beeindruckend: Ganz viel strahlende Lebensfreude findet sich auf jedem einzelnen der knallbunten Bilder, die jetzt den Klassenraum der 3b  schmücken. Kunst- und Klassenlehrerin Frau Olf freut sich über die farbenfrohen individuellen Kunstwerke ihrer Schüler:

Zunächst zeichneten die Schüler mit schwarzer Wachsmalkreide die Konturen städtischer Gebäude mit abwechslungsreichen Fassaden, verschiedenen Türmen, Dächern usw. Ihre Aufgabe war es darauf zu achten, dass vorne stehende Gebäude die hinteren verdecken, welche noch teilweise und bis zum Horizont zu sehen sind. Dabei nicht gleich ins Detail zu gehen, also nicht sofort Katzen in die Fenster und Menschen auf die Straßen zu zeichnen, fiel nicht ganz leicht. Nachdem die Konturenbilder fertig waren, konnten sie mit kräftig leuchtenden Wasserfarben – mit viel Farbe und wenig Wasser – ausgemalt werden.

Während des Schaffensprozesses gab es einen angeregten Austausch, viele neugierige Blicke auf die Städte der Mitschüler, manchmal etwas Kritik an zu dunklen Gassen zwischen den Häusern, vor allem aber bewundernde Äußerungen über herausragende, kunstvoll geschwungene Türme. So entstanden überraschenderweise Bilder, die  an den Stil des Malers Friedensreich Hundertwasser erinnern. Und somit eröffnet sich schon unser nächstes Thema für den Kunstunterricht…

Tag der offenen Tür in der KGS

Beglückende Begegnungen

Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür in der KGS!

Mit großer Freude begrüßte der neue Schulleiter Herr Gabriel erstmals persönlich ganz viele Gäste in seiner Schule: künftige Schüler, ihre Eltern und Freunde der Schule, die sich in diesem Jahr als neue „Referenzschule Film/Follower“ mit besonderen filmischen Angeboten präsentierte. Neben Action mit Kameras und Stativen, „Stop-Motion“ zum Ausprobieren und einer „beglückenden Begegnung mit Blob“, dem berühmten Science-Fiction-Meteoriten, waren die verschiedensten Schülerfilme zu bestaunen.

Wer einen allgemeinen Überblick über die KGS mit all ihren Angeboten für jede Klassenstufe zwischen Klasse 5 und 13 gewinnen wollte, besuchte die Informationsveranstaltung der Schulleitung oder schloss sich einer Führung mit den KGS-Lehrern an. Diese geleiteten ihre Gäste durch Fach- und Klassenräume, vermittelten Gespräche mit Kollegen und Schülern, besuchten Schulsanitäter, Sozialarbeiter und Computerfreaks, erläuterten Inklusion und den Weg in die gymnasiale Oberstufe, vor allem aber das Erfolgskonzept des kooperativen Lernens in der FESH, das für jeden einzelnen Schüler eine ganz individuelle und optimale Förderung garantiert.

Tag der offenen Tür in der Grundschule

Glitzer, Rassel und Wasserschüssel

Schon Kindergartenkinder sind in der FESH willkommen. Beim Tag der offenen Tür am 23. Februar 2018 konnten sie gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern ihre künftige Grundschule erkunden, etwas Lustiges spielen, Spiel- und Sportgeräte ausprobieren, malen, kleben, drucken, experimentieren und vieles mehr.

Lern-, Spiel- und Kreativstationen, Hilfestellungen und Anregungen gab es in allen Räumen.
Da fragten einen die Schüler aus der Forscherklasse: „Hast du das schon probiert? Ich drück da mal drauf und du schaust, was in der Wasserschüssel passiert!“
Und die Chorklassenschüler schlugen vor: „Möchtest du dir ein Instrument bauen? Eine Rassel vielleicht? Oder eine Trommel?“
Am Basteltisch in der Nachmittagsbetreuung hieß es: „Erst mal hier hinsetzen und dann suchst du dir eine Muschel zum Verzieren aus. Ja klar, wir finden auch noch Glitzer!“

Jetzt, da die Kinder gut beschäftigt waren, fanden die Eltern etwas Zeit und Ruhe für ein Gespräch mit den FESH-Mitarbeitern. Sie ließen sich ganz persönlich beraten über das, was ihr Kind in der FESH erwartet. Neben den individuellen Gesprächsangeboten besuchten viele Eltern die Informationsveranstaltung in der Aula der Schule und nutzten die Gelegenheit, ihr Kind rechtzeitig für einen der begehrten Plätze in der Grundschule anzumelden.

Neuregelung des Schulgeldes

Individuell und der Lebenssituation entsprechend

Um laufende Kosten für den Schulbetrieb zu decken, die nicht von der Landesschulbehörde übernommen werden, ist die FESH als Privatschule auf die Erhebung von Schulgeld angewiesen. Die Gesamtheit dieser Kosten wird entsprechend einer Schulgeldregelung auf Elternbeiträge verteilt.

Der Vorstand des FESH-Trägervereins hat beschlossen, mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 für alle neu zur FESH kommenden Schüler eine aktualisierte Schulgeldregelung in Kraft zu setzen. Kernelement ist die Änderung der Bezugsgrundlage. Künftig wird nicht mehr das bestimmten Einkommensgruppen zugeordnete Bruttoeinkommen zur Berechnung herangezogen, sondern das aktuelle familiäre Nettoeinkommen. Zudem gibt es eine Obergrenze für das erste Kind und Mehrkinderregelungen.

„Damit entsprechen wir dem Wunsch vieler FESH-Eltern nach einem individuelleren und damit noch gerechteren Schulgeldbetrag, der ihre  konkreten Einkommensverhältnisse zugrunde legt und sich an ihrer spezifischen Lebenssituation orientiert“, erklärte Herr Köther, Vorstandsvorsitzender des Trägervereins der FESH. Er verwies darauf, dass bestehende Verträge bis zur Beendigung der Schulzeit, auch bis zum Abitur in der 13. Klasse, grundsätzlich weiter gelten. Beim Übergang in die 5. und 11.Klasse haben Eltern aber die Möglichkeit, die Schulgeldzahlung auf die Neuregelung umzustellen.

Die Neuregelung im Detail finden Sie hier.

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