Rundblick

Gottesdienst zur Begrüßung der Fünftklässler

Herzlich Willkommen in der FESH!

Am 04.August 2017 fanden sich fast fünfzig aufgeregte Jungen und Mädchen im Foyer der KGS ein, denn der erste Schultag in der fünften Klasse stand an!

Nach einem ersten Kennenlernen der Klassenlehrer, der Mitschüler und des Klassenraumes ging es in die Aula der Grundschule zum Begrüßungsgottesdienst, zu dem natürlich auch alle Eltern eingeladen waren.

Klasse 5b

Frau Aselmann führte durch den Gottesdienst unter dem Leitwort „Wer Gott gehorcht, dessen Leben gleicht einem Sonnenaufgang“ (Sprüche 4, 19), den der sechste Jahrgang und der Chor mit Liedern und einem kleinen Theaterstück  liebevoll vorbereitet hatten.
Auch die Schulleiterin Frau Merten begrüßte die „Neuen“ und wünschte ihnen „Zeit zum Wachsen und Werden“ in der FESH.
Nach einem Klassenfoto und einem Segen bekamen die Schüler noch einen „süßen Gruß“ mit dem Motto des Gottesdienstes als Andenken überreicht.

Klasse 5a

Exkursion nach Braunschweig

Aufbruch in die Reformationszeit

Schon am zweiten Schultag nach den Sommerferien unternahmen die Zwölftklässler eine Exkursion nach Braunschweig. Im dortigen Landesmuseum näherten sie sich dem historischen Thema „Reformationszeit“ durch den Besuch der Ausstellung „Im Aufbruch“.

Dem Schüler Jan blieb vor allem die Erfindung Gutenbergs in Erinnerung. „Das Prinzip des Buchdrucks mit beweglichen Lettern war wirklich genial – und wir benutzen es im Grunde heute noch, wenn wir uns einen Stempel aus Einzelbuchstaben oder Ziffern zusammensetzen“, stellte er fest. „Ich fand interessant, dass Luther so viele Mitstreiter hatte, die seine Ideen unterstützt oder aufgegriffen haben“, berichtete Pia.

Auch Einblicke in die Geschichtswissenschaft wurden ermöglicht. Manche Flugblätter aus der Zeit der Reformation, so war an Exponaten zu erkennen, haben nur als „Schmierpapier“ die 500 Jahre seit ihrem Druck überdauert. Sie hatten zwischenzeitlich zur Festigung des Einbandes ganz anderer Bücher gedient und ihre Entdeckung sei deswegen rein zufällig, wie die Museumsführerin erläuterte.

„Ich denke, die Schüler konnten aus der Ausstellung viele Anregungen und Aspekte mitnehmen, die wir auch im Unterricht aufgreifen werden“, fasste die Lehrerin Frau Oßenbrügge das Ergebnis der Exkursion zusammen.

Klausurtag der FESH

Mit Aufwind ins Schuljahr 2017/2018

Beim FESH-Klausurtag zu Beginn des Schuljahres 2017/2017 referierte Michael Borkowski vor allen Mitarbeitern der FESH zum Thema „Leben aus der Mitte. Spiritualität mit Herz, Mund und Händen“.
Borkowski, der mit seiner Beratungspraxis „Aufwind“ als systemischer Berater und Familientherapeut tätig ist, ging auf herausfordernde Arbeits- und Lebensbedingungen ein, die viel Kraft erfordern und den einzelnen oft an seine Grenzen gelangen lassen. Ausgehend von der Frage „Woher nehmen wir unsere Kraft?“ erläuterte Borkowski, „wie jeder einzelne mit allen Sinnen ganz bewusst aus seiner inneren Mitte heraus mehr Kraft für den Alltag gewinnen kann“.

FESH-Schulleiter Herr Elm in den Ruhestand verabschiedet

Eine Ära geht zu Ende

Gott hat seine Engel geschickt, dich zu behüten auf allen deinen Wegen. Wohin du auch gehst, werden sie dich begleiten. Wenn Gefahr besteht, dass du dich verletzt, werden sie dich tragen. (Psalm 91,11.12)

Nach fünfzehn Jahren wurde Herr Elm, Schulleiter der FESH, zum Ablauf des Monats Juli 2017 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

In einer sehr würdevollen festlichen Feierstunde, die in der Aula der Grundschule stattfand, überreichte ihm Herr Dr. Stock von der Niedersächsischen Landesschulbehörde am 20. Juni 2017 offiziell die entsprechende Urkunde, wobei er Herrn Elms „unermüdlichen Einsatz für die FESH“ als einzige KGS im Stadtgebiet Hannovers betonte. Beeindruckt vom herausragenden Wirken des Schulleiters zeigte sich auch Herr Grunenberg, Bezirksbürgermeister im Stadtteil Bothfeld-Vahrenheide (SPD), der die gewachsene Bedeutung der FESH in der Hannoverschen Schullandschaft hervorhob.

Herr Elm, der seine ersten Berufsjahre in Springe verbracht und selbst Englisch, Mathematik und evangelische Religion unterrichtet hat, war sichtlich ergriffen von den vielen Grußworten, Geschenken und Glückwünschen. Langjährige Weggefährten, Schüler- und Elternvertreter, Lehrer und Mitarbeiter gestalteten ein buntes, bewegendes Programm für ihn. Sie erinnerten an viele Meilensteine der FESH, die ihren Schulbetrieb 1989 mit nur neun Schülern begann. Inzwischen werden rund 500 Schüler zweizügig in allen Schulformen bis hin zur gymnasialen Oberstufe unterrichtet, mit Inklusion und Ganztagsangebot. So ist die Schule, wie es Herr Köther, Vorsitzender des FESH-Trägervereins, ausdrückte, „zu einem richtigen mittelständischen Unternehmen geworden“. Er dankte Herrn Elm auch ganz persönlich für die stets von Respekt und Vertrauen geprägte Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft Gottes reichen Segen.

Der „Staffelstab der Schulleitung“ ging – mit dem von Herrn Elm ausgewählten Motto aus Psalm 18 „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“ –  an Frau Merten, die im neuen Schuljahr kommissarisch die Schulleitung der FESH übernimmt.

Abschied von SER und der FESH

Alles hat einmal ein Ende

In diesen Tagen endet an der FESH fast so etwas wie eine Ära: Der langjährige SER-Vorsitzende Matthias Wobbe verlässt die Schule, weil auch das jüngste seiner Kinder nun die Schule beendet.

Das sagt Herr Wobbe selbst über seine Zeit an der FESH:

„Das hätte ich damals nie gedacht! Als meine Frau und ich mit Anfang 20 die Gründung der FESH mitbekamen, hätten wir nicht gedacht, wieviele Jahre wir gemeinsam mit der FESH verbringen würden. Nach einem Infoabend über die FESH in unserem Hauskreis (von G. Liebner) mit Frau Weber entschlossen meine Frau und ich uns, unser erstes Kind bei der Schule voranzumelden. Er lag zu diesem Zeitpunkt noch schlafend im Babyautositz.
Als die FESH in die Räume von Bothfeld zog, war unser Sohn in der ersten Klasse dabei. Das war 1999 und ich übernahm die Elternvertretung unserer Klasse. Ab 2006 hatte ich dann den Vorsitz des SER’s. Nach und nach kamen alle unsere 4 Kinder an die FESH. So kam es, dass ich irgendwie immer wieder gewählt wurde. Und seltsamerweise kamen zu den Aufgaben des SER’s immer mehr dazu.
Jetzt blicke ich auf 18 Jahre SER zurück. 12 Jahre Schülerbibeltage an der GS mit immer wechselnden Teams. Es war ein Vorrecht, so viele Jahre von Jesus zu erzählen und in leuchtende Kinderaugen zu blicken.
Dann waren da noch viele Jahre „Minitanzkurse“ für die 10-ten als CRASH-Vorbereitung für den Abschlussball.
Die Schulkleidung habe ich so ca. 8 Jahre organisiert.
Ein paarmal auch den Schulbuchflohmarkt mit viel Unterstützung von einigen Eltern. Zur Freude der Schüler mit einem echten Scanner und Barcodedrucker.
Nun ist unserer Jüngster in der 10-ten Klasse und damit geht nach grob  geschätzten 2000 Arbeitsstunden die Zeit an der FESH zu Ende.

Ohne meine Frau Karen hätte ich das Ganze nie geschafft. Sie hat mir immer den Rücken freigehalten und in vielen Dingen tatkräftig unterstützt.

Ich bin gespannt, was Gott mir jetzt als Aufgabe zeigt. Der FESH wünsche ich ein ständiges Ausrichten auf Jesus. Immer wieder neu.“

Die FESH bedankt sich sehr herzlich bei Ehepaar Wobbe für die unzähligen Stunden Einsatz an so vielen Stellen des Schullebens und wünscht der gesamten Familie Gottes Segen!

Vor den Sommerferien: Zeugnisausgabe

Ein besonderer Tag für den Klassenlehrer

Zu den Erinnerungsstücken, die mancher sein Leben lang aufbewahrt, gehört es unbedingt: das Zeugnis aus der 1. Klasse. Säuberlich abgeheftet, vielleicht in Folien in einer extra Mappe, zeigt man es noch seinen Kindern und Enkelkindern, um dann staunend zu vermuten, dass sich die eigene Begabung für Sachaufgaben und das gute gegliederte und formklare Schriftbild womöglich vererbt haben könnten. Wenn der Nachwuchs dann auch immer so aufmerksam und aktiv mitarbeitet, wie es einem selbst schriftlich attestiert wurde, ist das wohl die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn.

Auch für Herrn Dreier, Klassenlehrer der Chorklasse 1a, war die Zeugnisausgabe zum Schuljahresende 2016/2017 eine ganz besondere. Zum ersten Mal hat er, früher selbst Schüler der FESH, als Lehrer eine eigene Klasse durch das Schuljahr geführt. Dabei war er sehr erfolgreich, denn er bescheinigte seinen Schülern unter anderem, dass sie mit Geschick malen, schon schnell und gut betont lesen können, sich im Zahlenraum bis zwanzig auskennen und dazu noch rücksichtsvoll und hilfsbereit sind und … „ganz toll, einfach wunderbar! Ihr seid fit für die 2. Klasse! Jetzt erst mal Tschüss und schöne Sommerferien!“

Erste Forscherklasse beendet die Grundschulzeit

Leuchtende Pflanzen für Forschergeister

Als erste Forscherklasse der FESH-Grundschule feierte die Klasse 4b ganz entspannt ihr Abschluss-Grillfest. Die Sonne knallte heftig und die Hitze war für einen Juni rekordverdächtig. Bei kühlen Getränken und heißen Würstchen war endlich mal Zeit, sich mit Klassenlehrerin Frau Borschel (auf dem Foto rechts), Grundschulleiterin Frau Böse und Sportlehrer Herrn Dreier an die letzten vier Jahre zu erinnern und in die Zukunft zu blicken.

Was im Sommer 2013 mit dieser Klasse zunächst als Versuch begann, hat sich inzwischen etabliert: Neben der Chorklasse mit musisch-künstlerischem Schwerpunkt gibt es in der Grundschule der FESH jetzt immer auch eine Klasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, die Forscherklasse.

Im Schuljahr 2017/2018 wird Frau Borschel wieder eine neue erste Forscherklasse übernehmen und im Forscher- oder Klassenraum Wettermemorys herstellen, steigendes Wasser messen und Wolkenbilder untersuchen. Vielleicht gehen die Interessen der nächsten Forschergeister aber mehr in Richtung leuchtende Pflanzen oder flackernde Glühbirnen. Die FESH ist da flexibel.

Sport macht Spaß

Was ist ein Rollfest?

Was erwartet Schüler der Klasse 5a, wenn ein „Rollfest“ auf ihrem Stundenplan steht? Eine Doppelstunde mit Vorwärts- und Rückwärtsrollen? Fahrradfahren oder irgendetwas mit Bällen? Ein gemeinsames Training mit vielen großen und kleinen Blackrolls? Und überhaupt, wer oder was kann denn eigentlich rollen, kullern, kugeln oder kreiseln? Bei all diesen Überlegungen war vorab jedenfalls schon eines klar: Ein „Rollfest“ ist bestimmt etwas Tolles, denn Sportlehrerin Frau Kuhlemeier kommt immer auf super Ideen.

„In diesem Alter haben die Schüler zu Hause viele Sportgeräte. Deshalb dürfen sie gerne auch mal im Unterricht damit unterwegs sein. Die Hauptsache ist der Spaß an der Bewegung!“, ist die erfahrene Lehrerin überzeugt.
Sie ließ ihre Schüler zum „Rollfest“ von zu Hause alle Sportgeräte mitbringen, die Rollen haben. Auf Inlineskatern, Rollern, Long- und Pennyboards wurde „auf Tempo“ wild durch die Turnhalle gesaust.
Wer es zwischendurch etwas ruhiger mochte, übte das elegante Schlängeln durch die extra aufgebauten Hindernisse im Parcour. So machte das Rollen wirklich jedem Schüler so richtig Spaß.

 

Voraufführung für Vorschüler

„Geradezu unmoralischer“ Schulstart wie in den 60er Jahren

Zu einer exklusiven Preview des Bühnenstückes, das erst beim Schulanfang im August 2017 vor den aufgeregten FESH-Erstklässlern und ihren Familien uraufgeführt wird, waren Vorschulkinder aus Bothfelder Kindergärten eingeladen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen gerieten sie so richtig ins Staunen darüber, was die Kinder auf der Bühne, dargestellt von Schülern aus der Klasse von Herrn Linde, schon in den ersten Schulwochen erlebten.

Das Stück spielte zu einer Zeit, als Opa in die Schule kam. Damals wollte jeder der Beste, Stärkste, Schnellste sein – im Schreiben, Rechnen, Lesen und Sport, beim Forschen und beim Singen. Doch all diese etwas unsanft ausgetragenen Versuche beeindruckten den Klassenlehrer nicht. Ihm gefielen die Songs über den „Honolulu-Strandbikini“ und die „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ genauso wenig wie der in Lederhosen steckende Jungenchor „Für Gabi tu ich alles“. Auch das Verhalten der ihre Kleider schwingenden Mädchen hielt der Lehrer für „geradezu unmoralisch“. Er ließ sich erst wieder milder stimmen, als die Kinder ihren Wettkampf um Lob und Anerkennung beendeten und sich darauf besannen, dass ja schließlich jeder seine Stärken hat. So gelangten sie zur Erkenntnis: „Wir müssen alle zusammenhalten und uns gegenseitig helfen, weil wir so viel besser sind. Schule macht erst zusammen Spaß!“

 

KGS-Schüler erkunden die Berufswelt

Wie wichtig sind die Mathe-Noten?

Muss ein Sport- und Fitnesskaufmann sportlich sein? Wie lange dauert die Ausbildung? Welchen Notendurchschnitt braucht man, um genommen zu werden? Sind die Mathematikzensuren für diesen Beruf wichtig?
Wo ist die nächstgelegene Berufsschule für den Bereich Logistik?
Bekommt man schon während der Ausbildung im Handwerksberuf Geld? Wie viel?
Seit wann gibt es diesen Produktionsbetrieb?
Wie viele Mitarbeiter arbeiten hier im Entsorgungsunternehmen? Welche Sicherheitsstandards müssen eingehalten werden?
Ist der Beruf familienfreundlich? Wie hoch ist der Anteil weiblicher Beschäftigter?
Welche beruflichen Perspektiven werden geboten? Gibt es eine Unternehmensphilosophie? Fragen über Fragen…
Auf ihre Betriebserkundungen waren die KGS-Schüler der Klassen 8 und 9 wirklich neugierig. So hatten die kompetenten Gesprächspartner aus den Unternehmen ganze Fragekataloge zu beantworten, bevor sie den Schülern einen Einblick ins praktische Berufsleben gewährten konnten. Über alle Eindrücke und das zusammengetragene Wissen wird im Unterrichtsfach „Arbeit und Wirtschaft“ ausführlich zu sprechen sein.

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