KGS

Herzlich Willkommen

In jedem Kind stecken vielfältige Begabungen und Fähigkeiten, die möchten wir an unserer Schule zur Entfaltung bringen. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier alle Chancen bekommen, eine zu ihnen passende Ausbildung – einen Beruf oder ein Studium – zu finden. Tatsächlich schaffen die meisten Schüler an der FESH einen höheren Abschluss als den in der Schul-Empfehlung genannten. Seit Jahren liegen wir hier weit über dem Landesdurchschnitt.

Wir sind eine christliche Schule, das prägt unser Menschenbild und den Umgang miteinander. Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und verdient Achtung und Respekt. Diese Haltung bestimmt die Atmosphäre an der FESH.
Wir nehmen dabei Kinder mit jeder Konfessions- bzw. Religionszugehörigkeit oder auch „ohne Konfession“ auf.

Stöbern Sie doch einfach auf diesen Seiten und lernen Sie unsere Schule besser kennen. Auch zu einem persönlichen Besuch lade ich Sie herzlich ein.

Ihre Melena Merten, kommissarische Schulleiterin

So geht’s

Das besondere an unserer KGS sind die gemeinsamen Klassen mit Schülern aller Schulzweige und die Durchlässigkeit des Systems (Melena Merten, kommissarische Schulleiterin)

Die FESH hat pro Jahrgang nur zwei Klassen, in denen Gymnasiasten, Hauptschüler und Realschüler zusammen sind.
In Fächern wie Gesellschaftslehre, Religion, Kunst und Sport werden alle gemeinsam unterrichtet und wir entdecken dabei, dass die Schüler der verschiedenen Schulzweige sich ergänzen und herausfordern.
Die Bewertung der Leistung erfolgt natürlich unterschiedlich, je nach den Anforderungen des Schulzweiges.

Unterschiedliche Anforderungen

In Deutsch, Mathematik, in den Fremdsprachen und den Naturwissenschaften (hier ab Klasse sieben) wird in Kursen mit verschieden hohen Anforderungen unterrichtet, ausgerichtet nach den Lehrplänen des Gymnasiums, der Haupt- bzw. der Realschule.
Die Zahl der Schüler in den Kursen liegt meist zwischen 15 und 22, so dass ein intensiver Austausch untereinander und mit den Lehrkräften möglich ist. Die Lehrer lernen die Schüler schnell kennen und können individuell auf sie eingehen.

Die FESH bietet jedem Schüler individuell viele Chancen.
Der Schulzweig übergreifende Unterricht überzeugt besonders, da den Schülern so die Möglichkeiten geboten werden, in ihren Stärken gefördert und gefordert zu werden.
Jetzt mit der Oberstufe gibt es für die Schüler neue Perspektiven.
Für uns die absolut richtige Schulform.
K. McKee, „FESH-Mutter“

Vorteil Durchlässigkeit

Der große Vorteil des KGS-System ist die Durchlässigkeit zwischen den Kursen und Schulzweigen.
Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der Praxis: Ein Realschüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche kann bei entsprechenden Talenten den Gymnasialkurs in Mathematik und Physik besuchen. Die Zensuren werden dann auf eine Realschulbewertung umgerechnet und ins Zeugnis mit einem Vermerk eingetragen, dass ein Kurs mit höheren Anforderungen besucht wurde.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Schulzweig komplett zu wechseln, wenn ein Schüler sich im Laufe der Schulzeit motiviert zeigt und seine Leistungen verbessert.

Ein Schulzweig-Wechsel kann auch eine gefährdete Versetzung abwenden. Wechselt zum Beispiel ein Gymnasiast in den Realschulzweig, werden seine Zensuren entsprechend umgerechnet, die Anforderungen sind damit für den neuen Schulzweig erreicht und das Schuljahr muss nicht wiederholt werden. So bleibt der Schüler in seinem gewohnten Klassenverband.

 

Doppelstundenmodell

Seit Jahren machen wir gute Erfahrungen mit dem Doppelstundenmodell für alle Fächer.
In den Doppelstunden ist der Unterricht intensiver, die Lerninhalte können zusammenhängender und projektorientierter erarbeitet werden. Außerdem gibt es weniger Fächerwechsel am Tag, was den Vorteil hat, dass die Schultasche leichter wird und nicht so viele verschiedene Hausaufgaben für einen Tag anzufertigen sind.

Stundentafel

Zur Verwirklichung des Leitbildes und der Durchlässigkeit ist für die FESH eine eigene Stundentafel entwickelt und genehmigt worden:

  • Religion/ Biblischer Unterricht ist auf Grund der christlichen Ausrichtung ein Pflichtfach,
  • Zur Berufsvorbereitung sind ab Klasse 7 Informatik und Arbeit/Wirtschaft für alle Schüler verpflichtende Fächer,
  • Die Gymnasiasten lernen ab Klasse 6 Französisch als zweite Pflichtfremdsprache,
  • Die Realschüler können ebenfalls ab der 6. Klasse Französisch als Profil „Sprache“ belegen.
    Wer kein Französisch wählt, entscheidet sich in Klasse 7/8 für einen der Wahlpflichtkurse (WPK) „Technik“ oder „Hauswirtschaft“ und in den Klassen 9/10 für eines der berufsorientierenden Profile „Wirtschaft“ oder „Gesundheit und Soziales“.
  • Die Hauptschüler wählen die gleichen WPK‘s wie die Realschüler, mit Ausnahme des Profils „Sprache“.

Inklusion

Inklusion ist aufgrund der christlichen Ausrichtung bei uns seit der Schulgründung gelebte Praxis. Wir haben Sonderpädagogen, die Förderpläne erstellen, unsere Inklusionsschüler in einzelnen Stunden individuell betreuen und die übrigen Lehrkräfte regelmäßig beraten und fortbilden.

Wir nehmen v.a. Schüler mit dem Unterstützungsbedarf Lernen auf, mit anderem Unterstützungsbedarf nach individueller Absprache.

Vor der Anmeldung eines Inklusionsschülers möchten wir Sie bitten, sich auf jeden Fall an unsere Mitarbeiterinnen im Sekretariat zu wenden.

 

Gymnasiale Oberstufe – Abitur an der FESH

Seit 2015 ist es auch möglich, in der FESH die Oberstufe zu besuchen und nach insgesamt 13 Schuljahren seine Abiturprüfung abzulegen!
Informationen über die Oberstufe allgemein und über unsere Schwerpunkte finden Sie hier.

 

 

 

Arbeitsgemeinschaften

184_FESH by foto@graser1.de

Als Ergänzung zum Unterricht nach Lehrplan bietet die FESH verschiedene Arbeitsgemeinschaften an.

  • Internet
    Schüler der Klassen 9 und 10 gestalten und pflegen eine eigene “Schüler-Homepage”. Sie lernen, sich selbst zu organisieren und in Eigenverantwortung das Projekt zu leiten. Die AG rundet den Informatik-Unterricht ab.
  • Erste Hilfe
    Wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler verletzt oder sich jemand nicht wohl fühlt, leistet der Schulsanitätsdienst Erste Hilfe. Die Schulsanitäter verfügen über eine Grundausbildung in Erster Hilfe und werden regelmäßig geschult.
  • Chor
    Singen macht glücklich. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Von Musical bis Weihnachtsfeier, für den Chor gibt es zahlreiche Einsätze. Genaugenommen gibt es zwei Chöre: Die Klassen 5 bis 7 üben das mehrstimmige Singen, die Klassen 8 bis 10 singen dann schon Pop-Arrangements.
  • Orchester
    Die Orchester-AG steht allen Schülerinnen und Schülern offen und richtet sich ganz flexibel nach den Wünschen und Voraussetzungen der Teilnehmer.
    Daher sieht die Besetzung von Jahr zu Jahr ganz verschieden aus: Sind in dem einen Jahr Streich- und Blasinstrumente vertreten, kann es im nächsten Jahr eine Besetzung ausschließlich mit Orff-Instrumentarium sein.
    Das Wichtigste ist das gemeinsame Musizieren, das Aufeinander-Hören und der Spaß an Musik!
  • Streitschlichter
    Alle Klassensprecher werden von der FESH-Sozialpädagogin zu Streitschlichtern ausgebildet. Bei kleinen Auseinandersetzungen in der Klasse helfen sie, Lösungen zu finden.
    Schüler ab Klasse 9 können nach einer Fortbildung auch bei Streitigkeiten auf dem Schulhof helfen.
  • Sport/Werken
    Ab Klasse 5 können die Kinder an sehr unterschiedlichen AGs zu den Bereichen Sport, Spiele und Werken teilnehmen. Die Werkräume und die Turnhalle bieten hervorragende Möglichkeiten.

Projekttage

693600_web_R_K_B_by_Katharina Wieland Müller_pixelio.deWenn Schülerinnen und Schüler der FESH am Silbersee gesichtet werden wie sie Wasserproben entnehmen, dann sind Projekttage an der FESH.

In ihren Kursen unternehmen unsere Schüler Ausflüge, um sich einem Fachthema zu widmen und dieses zu erkunden, zu analysieren und auszuwerten. Der Biologie-Kurs hat nach der Wasserentnahme aus dem Silbersee den Sauerstoffgehalt ausgewertet, den Stickstoffanteil festgelegt und aus den Daten seine Rückschlüsse gezogen.

Währenddessen hat zum Beispiel ein Englisch-Kurs die Internationale Schule besucht. In Begegnungen und Gesprächen haben die Schüler die englische Sprache dort einmal live erlebt.

Die Projekttage gibt es regelmäßig im November ab Klasse 8. Die Klassen 5 bis 7 können in dieser Zeit erlernen, wie gelernt wird: Wie organisiere ich meinen Schreibtisch, wie bereite ich eine Präsentation vor, wie lerne ich richtig?

Klassenfahrten

458037_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deKlassenfahrten? Bei uns alle zwei Jahre!

Es sind Tage, an die sich jedes Kind noch lange erinnern wird—die
Klassenfahrten. Sie stärken die Klassengemeinschaft. Lehrer und Schüler erleben
gemeinsam ein vielfältiges Programm und lernen sich so mal von einer ganz
anderen Seite kennen. Und manche Dinge kann man an der Nordsee, im Harz oder in London eben besonders gut lernen. Deshalb geht es bei uns von Klasse 2 bis 10 jedes zweite Jahr auf Klassenfahrt.

Schulsanitätsdienst

169594_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deGibt es an der Schule einmal einen Notfall, ruft ein Signal die Schulsanitäter zum Einsatz. Sie leisten dann erste Hilfe bei Verletzungen, informieren die Eltern, rufen bei Bedarf den Rettungswagen und begleiten verletzte Schüler zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 können als Schulsanitäter mitarbeiten und nehmen zunächst an einem Erste-Hilfe-Lehrgang des Roten Kreuzes teil. Wer neu dazu kommt, arbeitet mit einem erfahrenen Schulsanitäter zusammen. Bei wöchentlichen Treffen werden alle Sanitäter ständig weitergebildet.

Durch die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst lernen die Schüler auf Menschen zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen, eigene Bedürfnisse zurückzustellen und im Team zu arbeiten. Sie werden zu Vorbildern für andere.

Schulgottesdienste

DSC_0516-250x167Gottesdienste gehören zu unserem Schulleben. Ob zur Einschulung und Begrüßung der „neuen Fünftklässler“, ob zum Erntedankfest oder Reformationstag, ob Ostern oder Pfingsten – immer wieder treffen sich Schüler und Lehrer im Laufe eines Schuljahres „unter dem Dach“, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Eine Klassenstufe gestaltet mit ihren Klassen- bzw. Religionslehrern jeweils das Thema des Gottesdienstes – mit Musik, kleinen Theaterstücken, Lesungen, Gebeten oder kurzen persönlichen Berichten.

Ein Höhepunkt ist der jährliche Weihnachtsgottesdienst, der an einem Nachmittag kurz vor den Ferien stattfindet, damit auch viele Eltern dabei sein können. Hinterher besteht noch die Gelegenheit, bei kleinen Snacks auf dem Schulhof oder im Foyer ein wenig zu plaudern

Schülerbibeltage

701826_web_R_B_by_Ferdinand Ohms_pixelio.deSie heißen im Schuljargon „Schübis“ und sind eine feste Einrichtung an der FESH. An diesen Tagen lernen die Schüler biblische Themen kennen. Die Mittel sind ganz unterschiedlich: Filme, Sketche, kleine Theaterstücke, Lieder, Spiele, Umfragen oder auch außerschulische Lernorte. Die „Schübis“ sind immer mit viel Spaß und Eigenaktionen der Schüler verbunden. Wir sehen sie als Alternative zu den üblichen Faschingsfeiern.

Die Schüler der 8. Klasse arbeiten an diesen Tagen übrigens zusammen mit der christlichen Drogenberatung “Neues Land “an einem Drogenpräventionsprogramm.

 

Streitschlichter

692437_web_R_K_by_Heiko Stuckmann_pixelio.deStreitschlichter klären Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern. Streitschlichter sind keine Richter, weder verurteilen sie, noch suchen sie Schuldige. Vielmehr wollen sie den Kontrahenten dabei behilflich sein, eine Basis für ein Miteinander zu finden. Die Teilnahme der Streitenden am Gespräch ist freiwillig. Das Ziel ist, den Streit so zu lösen, dass niemand als Verlierer aus der Situation geht.

Streitschlichter erhalten eine umfangreiche Qualifizierung. Alle Klassensprecher bekommen eine Grundausbildung und sind Ansprechpartner für die Konfliktlösung innerhalb der Klasse. Die Schüler der Klasse 9 nehmen an einem Aufbaukurs teil und sind dann wiederum Ansprechpartner für die Klassensprecher. Ebenso übernehmen sie Verantwortung auf dem Schulhof, zum Beispiel durch deeskalierendes Verhalten.

In der Schülerschaft wird die Arbeit der Streitschlichter ernst genommen und sie genießen ein hohes Ansehen.

Morgenkreis

041_FESH by foto@graser1.deSo starten wir in den Tag: Nicht mit Unterricht, sondern mit einer gemeinsamen Runde. Die Klasse sitzt im Kreis und wird von ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer begrüßt. 15 Minuten lang werden Erlebnisse ausgetauscht, biblische oder andere Geschichten gelesen, es wird gesungen und es gibt ein gemeinsames Gebet. Dieser Auftakt hilft, zur Ruhe zu kommen, sich auf den Tag, den Unterricht und die Gemeinschaft einzustimmen.