Mythos DDR

Ausstellung und Zeitzeugengespräch in der KGS

Eine Wanderausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung ermöglichte es Schülerinnen und Schülern der KGS im April, sich dem Thema DDR auf ungewohnte Weise zu nähern.

Aussagen, die den sozialistischen deutschen Staat in einem positiven Licht darstellen, wurden durch Dokumente, Bilder und Zitate an 19 Plakatstationen widerlegt. Dabei ging es unter anderem um Themen wie die DDR als „Demokratie“, als angeblich „erfolgreiche Sportnation“ und die Möglichkeiten und Grenzen der DDR-Bürger bei der Studien- und Berufswahl.

Dass diese Themen das Interesse der Schülerinnen und Schüler trafen, zeigten die Fragen, die an Zeitzeugin Birgit Hillmer zum Abschluss der Ausstellung gestellt wurden. In der DDR aufgewachsen, zur Lehrerin ausgebildet und in erster Ehe mit einem Profi-Sportler verheiratet, ließ diese die Schülerinnen und Schüler an ihren Erfahrungen und Meinungen teilhaben. Daran, dass es sich bei der DDR um einen Unrechtsstaat gehandelt hat, der seine Macht mit extrem fragwürdigen Methoden aufrechterhalten habe, ließ sie keinen Zweifel.

„Das war interessant und spannend,“ kommentierten Schüler des 11. Jahrgangs, „so könnte Geschichtsunterricht ruhig häufiger sein!“