Umweltbildung in der Grundschule

Die ganze Welt im Glas

Was es heißt, mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen, erfahren schon die Grundschüler der FESH regelmäßig im Unterricht. Sie unternehmen Exkursionen, führen Projekte durch, beobachten die Natur und experimentieren viel. Oft reichen schon wenige Hilfsmittel aus, um wesentliche naturwissenschaftliche Gesetze zu veranschaulichen und Zusammenhänge verstehen zu lernen. Manchmal holen sich die Schüler die Natur sogar ins Klassenzimmer.

Beim Tag der offenen Tür waren sie schon zu bewundern und sie werden noch eine Weile in der FESH verbleiben: üppige, dekorative „Klimagläser“ auf der Fensterbank einer 4. Klasse.

In großen leeren Gurkengläsern legten die Schüler Biotope an, die den Wasserkreislauf der Erde, die Photosynthese und die Bodenzersetzung veranschaulichen. In kleinen Gruppen schichteten sie Holzkohle, Sand, Kies, Kieselsteine und etwas Erde in ihre Gläser, setzten ein paar Pflänzchen hinein und dekorierten mit Naturmaterialien wie Steinchen, Zapfen und Muscheln. Bevor die Gläser am Schluss mit Folie luftdicht verschlossen wurden, fanden in den grünen Minigärten noch ein paar kleine bunte Spielfiguren ihren Platz: winzige Prinzessinnen und Cowboys, Polizisten und Feen.

Seit ein paar Wochen schon können die Schüler beobachten, wie Wasserdampf aufsteigt, Wassertropfen herabregnen und die Gräser und Farne schon fast in den Himmel  wachsen. Klassenlehrerin Frau Olf freut sich über die Sorgfalt und Kreativität, mit der die Schüler ihre „Klimagläser“ gestaltet haben: „Die Biotope sehen richtig schön und gesund aus!“