Naturwissenschaftlicher Unterricht spielt an der FESH eine wichtige Rolle. In den Klassen 5 und 6 wird im Klassenverband gearbeitet, sodass alle gemeinsam die Grundlagen entdecken. Ab Klasse 7 bis 10 geht es dann fachspezifisch weiter: Biologie, Chemie und Physik werden in Kursen nach Schulzweigen unterrichtet. So gelingt es, den unterschiedlichen Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.
Was macht den naturwissenschaftlichen Unterricht so spannend? Vor allem die zahlreichen, selbst durchgeführten Versuche. Schon in Klasse 6 bauen die Schülerinnen und Schüler eine Lochkamera oder arbeiten das erste Mal mit dem Bunsenbrenner. Bald stehen Mikroskopieren und Experimente zu Stoffeigenschaften auf dem Programm. Später dreht sich vieles um Geschwindigkeit und Beschleunigung – also physikalische Grundprinzipien. Gegen Ende der Mittelstufe werden in Chemie die Elementfamilien untersucht, etwa durch die faszinierende Flammenfärbung. Aber auch die Physik kann hier mit spannenden und aktuellen Themen wie Radioaktivität punkten. Von Playmais bis zum Rosinenstuten werden das wirkliche Leben und der erlebbare Alltag in den Unterricht eingebaut.
Naturwissenschaften haben an der FESH einen festen Platz. Sie eröffnen die Möglichkeit, die Welt genauer zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und selbst forschend aktiv zu werden.
Beim bevorstehenden Tag der offenen Tür in der KGS am 27. Februar 2026 sind alle Gäste eingeladen, selbst zu experimentieren - mit Zwiebelzellen und Lavalampen, Elektro- und Permanentmagneten, Rotkohl- und Blaubeersaft. (I. Krüger, Lehrerin an der KGS)
